lay-back attitude
*das mit der sunsetsession haben wir am naechsten tag gleich nochmal gemacht, zwar in nur halb so grossen wellen, aber war fast genauso gut ;)*
ich hab mich schon gewundert, warum so um die mittagszeit oder vor allem morgens zwischen 6 und 7 so dermassen viele leute in firmaneautos und -vans ankommen, waehrend leitern auf dem dach und arbeitsutensilien in wagen zu sehen sind. ganz klar: lay-back attitude. wenn der surf gut ist, geht schon mal 2 stunden mittagspause drauf, dabei ist das surfbrett neben rohren, stangen und bettern natuerlich immer mit im auto. anscheinend scheint das den managern auch nicht sonderlich gegen den strech zu gehen, denn es kommen wirklich viele jeden tag den surf checken. raus aus dem overroll und rein in den neopren... null problemo. genauso funktioniert das hier mit den tattoos. keinen interessiert es hier, ob man eins hat oder nicht, es spielt fuer den job und die zukeunftige einstellung keine rolle. es gehoert einfach zur kutlur. man stellt sich nur mal vor, man wuerde einen maori wegen seiner traditionellen bemalung nicht einstellen... das wuerde etwa rassisitischen vorurteilen in deutschland gleichen. wie cool ist das hier, denn ich kann mir schon vorstellen, die schule sagen wuerde, wenn man tattowiert vor die klasse tritt.
jedenfalls ist die tasmanische see seit 5 tage platt und sowohl surfboard als auch neopren verweisen nur noch mit einer leichten salzkruste an die vergangenen tage. schade, aber der naechste swell kommt. deifinitiv. nebenbei hab ich es endlich geschafft einen job an land zu ziehen, zwar nur 3-4 stunden pro tag und wohl nur bis ende naechster woche, aber das passt schon. im allgemeinen sortiere ich eben oben genannten overolls verschiedener firmen in einer waescherei und leere deren taschen aus. klingt langweilig, ist es auch - was aber vollkommen egal ist.
mein surfboard darf ich nebenbei auch mitnehmen (hab ich das eigentlich schon erzaehlt? keine ahnung), was mich auch nix kostet. ok, 10 dollar rumtelefonieren... boardbag ist schon gekauft (ich glaube jetzt doch, dass ich euch das schon mitgeteilt habe.. hm) und n zweites surfbrett wird wohl bei guenstiger finanzieller lage auch seinen platz finden. zur zeit kann ich mir noch nicht vorstellen ins graue und unfreundliche deutschland zurueckzukehren, aber da ich schon mama's 50. und bruederchens 10. verpasse, ist das wohl auch ok.
was ziemlich lustig ist, ist wie ich/man mittlerweile sich hier ueber andere gegenden unterhaelt. in taranaki sind meistens nur surf-backpacker anzutreffen und vor allem nicht viele. was gut ist, denn auf den ganzen kindergarten-backpackerkram in den haupttouristenzentren hab ich gar keine bock. es geht darum, dass man sich erzaehlt wo man schon war und wo es schoen war, um dem anderen klar zu machen wo er noch hin sollte. oft geht nicht einmal nur um die dortigen surfspots, aber es endet immer damit, dass man sich topographische orientierung verschafft, indem man einfach von beruehmten surfspots wegbeschreibungen beifuegt. 'also dieser coole berg liegt im endeffekt... ach fahr einfach von wangamata pointbreak richtugn sueden, da kommen n paar beachbreaks und von denen rechts liegt er dann' ... alles ist also auf das wellenreiten fixiert. manchmal nervt es ein bisschen, da es ja noch andere sachen im leben gibt... ;) so ein bloedsinn. wenn man in taranaki am strand aufwacht und die wellen hoert, den kofferaum oeffnet und sie dann sieht, den locals, die sich gerade schon umziehen, ein freundliches 'hey mate how is it going? how was the surf?' entgegenbringt, dann gibt es nichts anderes, nichts schoeneres und nichts, was einem ein breiteres laecheln auf die sproeden lippen zaubert und die vorfreude weckt, welche sich in ein hastiges umziehen und munter werden aeussert. scheiss drauf, ob andere wegen wandern und klettern nach NZ kommen, das hier ist doch viel besser. vor allem weil man weiss, dass es im tristen und wellenlosen mitteleuropa weit weg ist und fehlen wird. somit heisst es, nicht so viel denken, sondern geniessen und ab in den neopren!
PS: sorry, dass es zur zeit wenig fotos gibt, aber es ist schwer zu surfen und nebenbei zu fotografieren, ausserdem ist die landschaft seit 3 wochen die gleiche, was man nicht jeden tag auf die linse bringen muss. aber es geht ja bald weiter! :)
ich hab mich schon gewundert, warum so um die mittagszeit oder vor allem morgens zwischen 6 und 7 so dermassen viele leute in firmaneautos und -vans ankommen, waehrend leitern auf dem dach und arbeitsutensilien in wagen zu sehen sind. ganz klar: lay-back attitude. wenn der surf gut ist, geht schon mal 2 stunden mittagspause drauf, dabei ist das surfbrett neben rohren, stangen und bettern natuerlich immer mit im auto. anscheinend scheint das den managern auch nicht sonderlich gegen den strech zu gehen, denn es kommen wirklich viele jeden tag den surf checken. raus aus dem overroll und rein in den neopren... null problemo. genauso funktioniert das hier mit den tattoos. keinen interessiert es hier, ob man eins hat oder nicht, es spielt fuer den job und die zukeunftige einstellung keine rolle. es gehoert einfach zur kutlur. man stellt sich nur mal vor, man wuerde einen maori wegen seiner traditionellen bemalung nicht einstellen... das wuerde etwa rassisitischen vorurteilen in deutschland gleichen. wie cool ist das hier, denn ich kann mir schon vorstellen, die schule sagen wuerde, wenn man tattowiert vor die klasse tritt.
jedenfalls ist die tasmanische see seit 5 tage platt und sowohl surfboard als auch neopren verweisen nur noch mit einer leichten salzkruste an die vergangenen tage. schade, aber der naechste swell kommt. deifinitiv. nebenbei hab ich es endlich geschafft einen job an land zu ziehen, zwar nur 3-4 stunden pro tag und wohl nur bis ende naechster woche, aber das passt schon. im allgemeinen sortiere ich eben oben genannten overolls verschiedener firmen in einer waescherei und leere deren taschen aus. klingt langweilig, ist es auch - was aber vollkommen egal ist.
mein surfboard darf ich nebenbei auch mitnehmen (hab ich das eigentlich schon erzaehlt? keine ahnung), was mich auch nix kostet. ok, 10 dollar rumtelefonieren... boardbag ist schon gekauft (ich glaube jetzt doch, dass ich euch das schon mitgeteilt habe.. hm) und n zweites surfbrett wird wohl bei guenstiger finanzieller lage auch seinen platz finden. zur zeit kann ich mir noch nicht vorstellen ins graue und unfreundliche deutschland zurueckzukehren, aber da ich schon mama's 50. und bruederchens 10. verpasse, ist das wohl auch ok.
was ziemlich lustig ist, ist wie ich/man mittlerweile sich hier ueber andere gegenden unterhaelt. in taranaki sind meistens nur surf-backpacker anzutreffen und vor allem nicht viele. was gut ist, denn auf den ganzen kindergarten-backpackerkram in den haupttouristenzentren hab ich gar keine bock. es geht darum, dass man sich erzaehlt wo man schon war und wo es schoen war, um dem anderen klar zu machen wo er noch hin sollte. oft geht nicht einmal nur um die dortigen surfspots, aber es endet immer damit, dass man sich topographische orientierung verschafft, indem man einfach von beruehmten surfspots wegbeschreibungen beifuegt. 'also dieser coole berg liegt im endeffekt... ach fahr einfach von wangamata pointbreak richtugn sueden, da kommen n paar beachbreaks und von denen rechts liegt er dann' ... alles ist also auf das wellenreiten fixiert. manchmal nervt es ein bisschen, da es ja noch andere sachen im leben gibt... ;) so ein bloedsinn. wenn man in taranaki am strand aufwacht und die wellen hoert, den kofferaum oeffnet und sie dann sieht, den locals, die sich gerade schon umziehen, ein freundliches 'hey mate how is it going? how was the surf?' entgegenbringt, dann gibt es nichts anderes, nichts schoeneres und nichts, was einem ein breiteres laecheln auf die sproeden lippen zaubert und die vorfreude weckt, welche sich in ein hastiges umziehen und munter werden aeussert. scheiss drauf, ob andere wegen wandern und klettern nach NZ kommen, das hier ist doch viel besser. vor allem weil man weiss, dass es im tristen und wellenlosen mitteleuropa weit weg ist und fehlen wird. somit heisst es, nicht so viel denken, sondern geniessen und ab in den neopren!
PS: sorry, dass es zur zeit wenig fotos gibt, aber es ist schwer zu surfen und nebenbei zu fotografieren, ausserdem ist die landschaft seit 3 wochen die gleiche, was man nicht jeden tag auf die linse bringen muss. aber es geht ja bald weiter! :)
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