Portugal for a quick runaway

Die Pandamie ist in vollem Gange, alle Länder schotten sich ab, Grenzen werden dicht gemacht, da die Impfungen noch lange nicht voran gehen. Familie Fischer und Robert haben sich dennoch auf den Weg gemacht ein letztes Mal surfen zu fahren. Man weiß ja nie, wann man das nächste Mal fliegen kann. Kurioser Weise sind sowohl Lissabin als auch Porto Hochrisikogebiete, aber Peniche nicht - also können wir locker ein- und ausreisen. 








Soviel zur Planung. Die Boards sind gepackt, die Tickets gebucht, das Mietauto reserviert und es kann losgehen. Die Vorfreude ist groß und der Flug entspannt. Mit Masken fliegen ist allerdings noch sehr ungewohnt und Lara hatte Sorgen, dass ihre kleine Erkältung auf den Temperaturanzeigen des Lissaboner Flughafen anschlägt. Aber alles ging gut, unsere Fahrt verhies Vielversprechendes, da wir natürlich direkt am Strand in Peniche vorbeifuhren und kleine 2-3ft Wellen reinrollten. Perfekt für mich im Akkord mein Board zu wachsen und nochmal fix nass zu werden. 





In den kommeden Tagen hatten wir wenig Glück mit dem Wetter. Der Hausstrand war recht voll und es war ziemlich wechselhaft. Man musste also etwas die Küste hochfahren und teils steile, im Falle von Regen sogar schlammige Wege hinablaufen. Danach versuchen während eines Regengusses Neopren ausziehen und schlammfrei wieder ins Auto einzusteigen war die tägliche Herausforderung. Die Wellen selbst waren super, top Sandbänke, leichter Offshore fast den ganzen Tag und ziemlich wenig los im Line-Up.




Also die Wellen waren super, der Vibe eher witziger Natur, nur leider zwang uns der Regen in unserem kleinen Apartment zu vielen Spielen und Langeweile. Zum Glück tauschten wir nach der ersten Woche die Unterkunft, da Robert noch hinzustoßen würde. Es war viel größer, mit Balkon auf der Sonnenseite und einer großen Küche. Zu unserem Glück wurde das Wetter viel besser. Zu unserem Pech wurden die Wellen imm größer... und ich meine riesig. Das führte dazu, dass sogar Nazare lief und es war wohl einer der größten Tage, die es jemals gab. Natürlich wollten wir und das nicht entgehen lassen, aber leider meinten die Polizisten, dass man nur wenige hundert Besucher auf ein riesiges Feld lassen durfte. 







Im Wasser sind wir also nicht so oft gewesen bis es endlich kleiner wurde. Man musste sich also mit einem Stadtspaziergang in Lissabon und den umliegenden Dörfern begnügen. Es wurde natürlich reichlich gepokert oder ähnliche Spiele gespielt. Früh aufstehen musste bei den Bedingungen keiner.  






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